Die Organisatoren freuen sich schon aufs Kochen. NN-Foto: SP

KLEVE. Regionalität, Nachhaltigkeit und bewusste Ernährung stehen an vier Abenden in diesem Jahr in den Räumlichkeiten der Looschelders-Stiftung an der Römerstraße im Fokus. Paten werden gemeinsam mit bis zu zehn Teilnehmern gemeinsam kochen, und zwar mit Zutaten aus der Region, die – zumindest ein Teil davon – im Garten des Vereines „Gemeinschaftsgarten Essbares Kleverland“ am Spoyufer angebaut werden.

Einer der Paten ist Apotheker und Diakon Andreas Strähnz, der leidenschaftlicher Koch ist. „Ich koche unheimlich gerne Zuhause mit frischen Zutaten und Produkten aus der Region“, sagt Strähnz. Dabei achte er auf eine gute Qualität, die aber bezahlbar ist.

Darum soll es auch bei den vier kostenlosen Kochabenden gehen. „Es wird für jeden Geldbeutel etwas dabei sein“, verspricht Jürgen Ramisch vom Verein Gemeinschaftsgärten Essbares Kleverland. Er hat zusammen mit Dorothea Heeks von Möbel Kleinmanns die vier Abende organisiert. Der erste am Mittwoch, 11. April, wird allerdings nur für ein Team des Möbelhauses sein, das vor einiger Zeit schon die Küche in der Looschelders-Stiftung für das „Essbare Kleverland“ gesponsert hat.

Ab Dienstag, 15. Mai, geht es dann für alle Klever los. Den Auftakt macht Gabi Willenberg von der Nabu Naturschutzstation Niederrhein. Sie kocht mit den Teilnehmern zum Thema Wildkräuter. Am Dienstag, 4. September ist Kleves Bürgermeisterin Sonja Northing die Patin für den Kochabend zum Thema „Quer durch den Garten“.

Diakon Andreas Strähnz ist für den letzten Kochabend am Montag, 5. November, ab 19 Uhr zuständig. Passend zur Jahreszeit gibt es dann niederrheinische Eintöpfe.

Teilnehmen darf grundsätzlich jeder. „Wir haben aber speziell auch an Senioren, Studenten, Singles und Menschen mit Handicaps gedacht“, sagt Ramisch. Ihnen wolle man zeigen, wie gutes Essen auch ohne Fertigprodukte gelingen kann. „Zusammen mit unseren weiteren Projekten wie dem Bienen- und Insektenschutz möchten wir Kleve zu einer bienenfreundlichen und ernährungsbewussten Stadt machen“, sagt Ramisch.