Mit dem Rettungshubschrauber wurde der Verletzte von Straelen in die Duisburger Unfallklinik gebracht.Foto: Feuerwehr Straelen

STRAELEN. Zu einem Betriebsunfall mit einer eingeklemmten Person wurden die Kameraden des Löschzuges Straelen – Stadt und der Löschgruppe Auwel-Holt am Dienstag, 23. August, um 18.32 Uhr alarmiert. In einem Straelener Produktionsbetrieb für Salat- und Gemüseverarbeitung wurde ein Mitarbeiter aus bisher ungeklärter Ursache in den Kettenantrieb eines Förderbandes eingeklemmt und erlitt dabei erhebliche Verletzungen am Arm.

Um die verletze Person möglichst schnell notärztlich und intensivmedizinisch zu versorgen, sowie aufgrund der Schwere und der Art der Verletzung wurde der Rettungshubschrauber Christoph 9 aus Duisburg von der Kreisleitstelle Kleve alarmiert. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der Rettung der eingeklemmten Person und sicherte den Landeplatz für den Rettungshubschrauber.

Nach der medizinischen Erstversorgung im Rettungswagen wurde die verletzte Person mit dem Rettungshubschrauber in die berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Duisburg geflogen. Eine zweite Person, die einen Schock erlitten hatte, wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Geldern transportiert.

Der Löschzug der Stadt war mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug, dem Tanklöschfahrzeug und einem Einsatzleitfahrzeug vor Ort. Die Löschgruppe Auwel-Holt unterstützte mit einem Löschgruppenfahrzeug. Insgesamt waren 26 Kameraden an dem Einsatz beteiligt. Der Rettungsdienst des Kreises Kleve war mit dem Rettungswagen Wachtendonk und dem Notarzteisatzfahrzeug Goch an der Unfallstelle.

Bei diesem Einsatz erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr auch über die Sirenen im Stadtgebiet. Die Sirenen werden immer dann mit ausgelöst, wenn es sich um eine Großschadenslage handelt, oder die Gesundheit von Menschen akut bedroht ist.

In den 90er Jahren wurden viele Sirenen außer Betrieb genommen und die „stille“ Alarmierung mit den sog. Funkmeldeempfängern (Piepser) eingeführt. In den letzten Jahren wurden viele dieser Sirenen in ganz NRW wieder in Betrieb genommen, nicht zuletzt um auch die Bevölkerung warnen zu können. Die Alarmierung der Feuerwehr besteht aus einem einminütigem Heulton, der zweimal unterbrochen wird.

In Straelen erfolgt die Alarmierung der Einsatzkräfte ebenfalls über die Piepser sowie über das Handy. Der Probealarm der Sirenen findet monatlich an jedem dritten Samstag um 12.30 Uhr statt.